Eichenfels ist ein kleiner Ort, in dem manche Geschichten besser vergessen geblieben wären. Als vier Jugendliche nachts den alten Friedhof aufsuchen, wollen sie lediglich eine Mutprobe bestehen. Ihr Ziel ist eine geheimnisvolle Eichentür im alten Totenhaus, die jahrzehntelang hinter einer Mauer verborgen lag. Einer Sage zufolge muss man dreimal an sie klopfen. Doch wenn es von der anderen Seite antwortet und eine Stimme den eigenen Namen kennt, gilt nur eine Regel: schweigen.
Der siebzehnjährige Jonas Keller hält sich nicht daran - und verschwindet spurlos. Drei Tage später wird er geschwächt und verwirrt wiedergefunden. Was er über sein Verschwinden berichtet, klingt vollkommen unmöglich.
Alexander Falk und sein Freund Konny reisen nach Eichenfels. Bald stoßen sie auf alte Fotografien, vergessene Berichte und Menschen, die mehr über das Totenhaus wissen, als sie erzählen möchten. Aus einer alten Dorflegende wird ein Fall, der Alexander an den Grenzen des Erklärbaren zweifeln lässt.
Denn manche Türen sollten besser verschlossen bleiben. Und auf manches Klopfen sollte man niemals antworten.