Titel: Die letzte Wache der Blücher
Das Buch basiert auf den persönlichen Aufzeichnungen und Erinnerungen von Heinrich "Heini" Kowalski, einem einfachen, 1918 geborenen Matrosen aus Stettin. Im Herbst 1939 kommt der damals 19-Jährige voller jugendlichem Stolz und Abenteuerlust an Bord des brandneuen Schweren Kreuzers Blücher. Von der Besatzung liebevoll als die "schönste Dame der Kriegsmarine" bezeichnet, gilt das 14.000-Tonnen-Schiff als moderner Stolz der Flotte. Doch der Traum von einem glorreichen Abenteuer wandelt sich im April 1940 im Zuge des "Unternehmens Weserübung" (der Invasion Norwegens) schlagartig in einen Albtraum. Das Schiff soll die norwegische Hauptstadt Oslo einnehmen. Bei der nächtlichen Einfahrt in den engen Oslofjord wird die Blücher in der Drøbak-Enge von der Festung Oscarsborg überrascht. Die veralteten, aber präzisen Küstenkanonen und Torpedos der norwegischen Verteidiger verwandeln den hochmodernen Kreuzer innerhalb von weniger als zwei Stunden in ein brennendes Inferno. Kowalski schildert hautnah das unbeschreibliche Chaos, die Explosionen und das Sterben an Bord , bis er sich schließlich durch einen Sprung in das eiskalte Wasser rettet, während das Schiff kentert und über 1.000 Kameraden mit in die Tiefe reißt