Wiederentdeckung - Anna Gmeyners fulminanter Exilroman erstmals auf Deutsch!
Paris, 1936: Nadia Schuhmacher ist vor den Nationalsozialisten geflohen und arbeitet als Sekretärin und Übersetzerin in der französischen Hauptstadt. Ihr Leben wird überschattet von der Sorge um ihren Mann Peter, der im KZ Dachau inhaftiert ist. Nadia verliebt sich in den verheirateten Kommunisten Martin, gibt dieser Liebe jedoch zunächst nicht nach. Als ihr Mann überraschend freigelassen wird und nach Frankreich entkommen kann, kommt in der kommunistischen Widerstandsgruppe der Verdacht auf, dass er von der Gestapo als Spitzel gekauft wurde ?
Das Originalmanuskript des Buches, das ursprünglich im Querido Verlag erscheinen sollte, ging in den Kriegswirren verloren. Nur die schon 1940 publizierte englische Übersetzung blieb erhalten. Armin Strohmeyr hat den Text nun erstmals ins Deutsche übertragen.
Wiederentdeckung - Anna Gmeyners fulminanter Exilroman erstmals auf Deutsch!
Paris 1936: Das Café du Dôme in Paris ist Treffpunkt einer kleinen Gesellschaft von Exilanten, ein Panoptikum der Ideen und Schicksale, ein eigener Kosmos innerhalb der Weltstadt. Darunter ist auch die junge Nadia Schumacher, deren Mann Peter, ein kommunistischer Widerstandskämpfer, im KZ Dachau inhaftiert ist. Gemeinsam mit Peters Freund Martin bemüht sie sich um seine Freilassung. Zwischen Nadia und Martin bahnt sich indes eine leise Liebe an. Dann wird Peter überraschend aus der Haft entlassen und kommt nach Paris ...
'Café du Dôme' ist ein Exilroman par excellence, der durch seine literarischen und stilistischen Qualitäten überzeugt, daneben aber auch als zeithistorisches Dokument: Es ist die Darstellung einer 'verlorenen Generation' entwurzelter, in die Flucht vor dem Nationalsozialismus getriebener Intellektueller. Das Originalmanuskript des Buches, das ursprünglich im Amsterdamer Exilverlag Querido erscheinen sollte, fiel der zwangsweisen Schließung des Verlags durch die Nationalsozialisten zum Opfer, nur die 1941 publizierte englische Übersetzung blieb erhalten. Armin Strohmeyr hat den Text nun erstmals ins Deutsche übertragen.
'Das Buch leuchtet so sehr von wesenhafter Wahrheit, dass die reine Leidenschaft, in der seine Triebkraft besteht, den Leser auf einer Welle der Ergriffenheit davonträgt.' The New York Times Book Rewiev, 1941