Virginia, 1963. Für die meisten wirkt Margaret Ryans Leben makellos: ein liebevoller Ehemann, drei Kinder, ein gepflegtes Haus in der idyllischen Vorstadt Concordia - und ein Alltag, der so makellos erscheint wie die Seiten des Frauenmagazins A Woman's Place, das ihr Mann ihr abonniert hat. Doch hinter der Fassade der Zufriedenheit wächst eine leise Unruhe. Ist dies wirklich alles, was das Leben für sie bereithält?
Als die unkonventionelle Charlotte Gustafson in die Nachbarschaft zieht, bringt sie frischen Wind in Concordias wohlgeordnete Welt. Sie raucht, liest zu viel und sagt, was sie denkt - und genau das fasziniert Margaret. Um ihr näherzukommen, gründet sie kurzerhand einen Buchclub.
Mit dabei sind Bitsy, die sich mit ihren perfektem Backkünsten und einem unerschütterlichem Lächeln über die Risse in ihrer Ehe hinwegtröstet. Und Viv, die stille Denkerin, deren größter Wunsch - ein eigenes Kind - unerfüllt geblieben ist. Was als harmlose Lesegruppe beginnt, wird schnell zu einem geschützten Raum. Zwischen Cocktailpartys, frisch gewachsten Küchenböden und der Lektüre eines feministischen Klassikers beginnen Margaret, Charlotte, Bitsy und Viv, ihr Leben in einem neuen Licht zu sehen. Sie sprechen über Sehnsüchte, über Mut und darüber, was es bedeutet, als Frau etwas Eigenes zu wollen - in einer Zeit, die dafür kaum Platz lässt.
Ein Roman wie ein Abend unter Freundinnen - mal ehrlich, mal tröstlich, oft zum Lachen und immer berührend. Der Buchclub der eigensinnigen Frauen erinnert daran, dass es nie zu spät ist, sich neu zu erfinden - und dass manchmal ein einziges Buch genügt, um ein ganzes Leben ins Rollen zu bringen.
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