Eine mitreißende Familiensaga zwischen Frankreich und Chile
Alles beginnt mit einer Irrfahrt:
Ende des 19. Jahrhunderts landet der Franzose Lonsonier schiffbrüchig und krank in
Chile statt in Kalifornien. Mit nichts als einem Weinstock im Gepäck legt er in
Santiago den Grundstein für eine Dynastie, die
über vier Generationen hinweg zwischen den Kontinenten zerrissen bleibt.
Miguel Bonnefoy webt ein bildgewaltiges Epos:
Vom Sohn Lazare, der für ein ihm fremdes Frankreich in die
Schützengräben zieht, über die
Flugpionierin Margot bis hin zum
Revolutionär Ilario, der der
Pinochet-Diktatur in einer waghalsigen Flucht über die Anden entkommt.
Eine Geschichte von Migration, Identität und unbändiger Resilienz.
Mit magischen Details und erzählerischer Wucht entfaltet sich ein Panorama, in dem sich das
Schicksal einer Familie mit der
großen Weltgeschichte vereint. Mit seinem unverwechselbaren Stil, der an den
magischen Realismus großer lateinamerikanischer Vorbilder wie
Gabriel García Marquez und
Isabel Allende erinnert, erschafft Bonnefoy ein ein
literarisches Highlight über den Mut, in der Fremde neu zu beginnen, ohne die eigene Herkunft zu vergessen.
Ausgezeichnet mit dem renommierten
Grand Prix du Roman de l'Académie française und dem
Prix des Libraires ist dieser Roman ein Muss für Fans anspruchsvoller
Generationenromane und historischer Literatur.