Es war ein kalter Morgen im November, als ich im Büro der Kripo Hamburg ankam. Die Schleusen der Stadt hatten die Nebelschwaden der Elbe in die Straßen gedrückt und ein feuchtes, unangenehmes Klima geschaffen. Der Gestank von abgestandenem Wasser lag in der Luft und ließ meine Stimmung noch düsterer erscheinen. Ich kannte Hamburgs düstere Seite nur zu gut, doch das, was unser aktueller Fall an die Oberfläche brachte, übertraf alles.