Die Arbeit mit jungen Menschen mit Fetaler Alkoholspektrumstörung (FASD) stellt besondere Anforderungen an Fachkräfte und Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe. Ein bedarfsgerechter Umgang erfordert sensibles, individuell abgestimmtes und langfristig tragfähiges Handeln.
Das Buch zeigt, wie Fachkräfte und Einrichtungen diesen Anforderungen gerecht werden können. Im Fokus stehen zentrale pädagogische Aspekte wie Beziehungsarbeit, strukturgebende Alltagspraxen sowie die Förderung von Teilhabe und Selbstwirksamkeit.
Zugleich richtet sich der Blick auf organisationale Rahmenbedingungen: Welche Strukturen, Konzepte und Haltungen sind notwendig, um junge Menschen mit FASD nachhaltig zu begleiten?
Praxisbeispiele, theoretische Einordnungen und empirische Erkenntnisse eröffnen konkrete Handlungsperspektiven. Ziel ist es, die fachliche Weiterentwicklung der Erziehungshilfen zu stärken und einen bedarfsgerechten, ressourcenorientierten und inklusiven Umgang zu fördern.