Nicht jeder Fall endet mit einem Urteil. Manche enden gar nicht.
Ein ehemaliger Kommissar blickt zurück ? auf echte Ermittlungen, die ihn geprägt haben. Auf Spuren, die zu klar waren, um ignoriert zu werden, und auf Abgründe, die sich erst zeigten, wenn man längst zu tief drin war. Manche Fälle ließen sich lösen. Andere nicht. Aber alle haben etwas hinterlassen.
In diesem Buch geht es nicht um große Schlagzeilen oder Helden. Es geht um das, was in Akten fehlt: die Zweifel, die bleiben. Die Geräusche, die man nicht mehr vergisst. Die Fragen, die niemand stellt, weil sie zu unbequem sind.
Was passiert, wenn sich ein Tatort nicht abschließen lässt? Was, wenn das Unheimliche nicht in der Tat liegt ? sondern im Schweigen danach?
Eindringlich, ruhig und verstörend ehrlich erzählt dieses Buch von realen Kriminalfällen ? und davon, wie es ist, mit Antworten zu leben, die nie vollständig sind.
Eindringlich, verstörend, aufrichtig ? ein Blick in die Wahrheit hinter der Polizeiarbeit. Und in das, was bleibt, wenn niemand mehr zuhört.
Über den Autor
Friedrich Arendt war über dreißig Jahre bei der Kriminalpolizei im Einsatz ? meist dort, wo andere nicht mehr weitermachen wollten. Als Hauptkommissar leitete er Ermittlungen in Tötungs- und Vermisstenfällen, in denen Spuren fehlten, aber Zweifel blieben.
Nach seiner Pensionierung begann er zu schreiben ? nicht, um zu verarbeiten, sondern um festzuhalten, was nie ganz abgeschlossen ist.
"Ich weiß, was du gesehen hast" ist sein erstes Buch. Es erzählt von echten Fällen ? und von dem, was nach Dienstschluss bleibt.