Die Auseinandersetzung damit, wie Frauen in der Kunstgeschichte gesehen, inszeniert und verschwiegen wurden, ist nach wie vor eine wichtige Herausforderung für die Kunstgeschichte. Die Autor*innen des Bandes legen Mechanismen von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit offen, hinterfragen den männlich dominierten Kanon und werfen neue Perspektiven auf die Strategien weiblicher und queerer Selbstrepräsentation. Historische und zeitgenössische Positionen treten in einen Dialog - von frühen Selbstporträts bis hin zu intersektionalen Ansätzen der Gegenwart. Der Band lädt dazu ein, etablierte Narrative zu überdenken und Kunstgeschichte als offenes Feld und dynamischen Prozess der Auseinandersetzung mit Macht, Körper und Identität zu verstehen.
- Feministische, queere und intersektionale Ansätze im Überblick
- Verbindet Wissenschaft und gesellschaftliche Debatte
Examining the ways in which women have been viewed, portrayed, and silenced in art history remains a crucial challenge for the discipline. The authors of this volume expose mechanisms of visibility and invisibility, question the male-dominated canon, and offer fresh perspectives on strategies of female and queer self-representation. Historical and contemporary positions enter a dialogue-from early self-portraits to contemporary intersectional approaches. This volume invites readers to reconsider established narratives, so understanding art history as an open field and a dynamic process grappling with power, the body, and identity.
- A survey of feminist, queer and intersectional approaches
- Connecting science and social debate