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Als arbeitslose Wissenschaftlerin beackere ich zwei Gärten voller Gemu¿se und Obst, sammle Wildkräuter, die ich trockne, koche Obst ein, verputze und streiche die Wände in meinem uralten Haus, streife durch Feld, Wald und Flur, schwatze mit meinen Nachbarn, und vieles Weitere fällt mir immerzu ein. Es ist ein Leben ohne Verdienst, aber voller Freude. Niemand betrachtet mich als Konkurrentin; niemand belu¿gt mich; niemand kränkt mich; niemand beschimpft mich. Ich habe Zeit.
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