Manches belletristische Werk kann angesichts der Zeitläufte erstaunliche Brisanz gewinnen. So auch der jüngste Roman des syrischen Schriftstellers Khaled Khalifa, der eine vergessene Ära in der Geschichte Aleppos heraufbeschwört, einer einst multiethnischen Stadt, vor allem auch durch russische Bomben zu großen Teilen in Schutt und Asche gelegt.