Forschungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Soziologie, Note: 1,4, Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Pädagogische Psychologie und Empirische Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel vorliegender Arbeit ist es, systematische Antwortverzerrungen im Sinne sozialerErwünschtheit, wie sie bei Umfragen vorkommen, wenn Probanden dazu ne igen ihrewahre Meinung zu verbergen, um ein wünschenswertes Bild von sich abzugeben, zubeleuchten, insbesondere festzustellen, inwiefern diese Antwortverzerrungen ein Problemfür die emp irische Forschung darstellen. Hierzu werden zunächst theoretische Reflexionenverschiedener Autoren dargestellt und kritisch bewertet um in einem weiteren Schritt dreiForschungsfragen vorzustellen. Diese ergaben sich aus einer Untersuchung zur sozialenErwünschtheit, die unter Studierenden der Universität München von Teilnehmern desMethodenkurses durchgeführt wurde. In dieser Untersuchung mussten die ProbandenFragen in schriftlicher bzw. mündlicher Form beantworten, wobei sie vor derBeantwortung unterschiedliche Instruktionen bekamen. Die Ergebnisse vorliegender Studieweisen darauf hin, dass Versuchspersonen tatsächlich dazu neigen, sozial erwünscht zuantworten. Unter welchen Bedingungen dieses Phänomen verstärkt auftritt wird imErgebnisteil dieser Arbeit aufgezeigt. Schließlich werden die Befunde unterBerücksichtigung der einschlägigen Literatur diskutiert und Impulse für die weitereForschung auf diesem Gebiet gegeben.Schlüsselworte: Soziale Erwünschtheit - Testgütekriterien - Fragebogen - Interview -Validität - Reliabilität - Instruktion